Ziviler Ungehorsam statt gewaltsame Revolution

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Einige fordern den Corona-Wahnsinn mit Gewalt zu beenden. Ich kann die Wut verstehen, ein gewaltsamer Aufstand wird uns aber nicht retten. Verteidigung ist das eine, eine blutige Revolution das andere. Ein Mittel ist Ziviler Ungehorsam. Das fängt bei der Maske an und hört damit auf, vor den Kollegen nicht mehr den Mund zu halten. Damit wird dann auch das bestehende System angegriffen, jedoch ohne Gewalt.

Anonymes Haten im Netz

mit Aufrufen zum gewaltsamen Aufstand bringt uns nicht weiter. Wer nicht mal die Eier hat, im Netz mit Bild und Namen für seine Meinung einzustehen, der braucht nicht anfangen andere zu diffamieren, die einen anderen Weg gehen wollen, als stumpfe Revolte.

Die Arbeit der freien Medien

besteht in erster Linie aus Aufklärung. Ohne sie wären kaum Menschen auf der Straße und noch viel weniger würden überhaupt wissen, was abgeht. Wer mehr oder bessere Demos sehen will, sollte seine Verantwortung nicht an Medien abschieben, sondern selbst aktiv werden. Dennoch: Die Menschen brauchen auch positiven Input, sonst drehen sie durch und das hilft niemandem. Das gilt für die Straße und fürs Netz. Deswegen braucht es auch Unterhaltung. Wir sind uns einig:

Der Scheiß muss aufhören.

Was wir aber nicht brauchen, ist ein gewaltsamer Umsturz, der in einem neuen Führerkult endet. Haben wir nicht gelernt, dass gewalttätige Revolutionen immer wieder gesteuert waren und dann im nächst größeren totalitären System geendet sind?

Wie wir da raus kommen, liegt in uns allen. Freie Medien alleine werden die Antwort nicht liefern. Es ist einfach die Eigenverantwortung auf andere zu schieben. Jeder trägt seinen Teil zur Veränderung bei oder eben dazu, dass es so bleibt.

Ziviler Ungehorsam

und vor allem erst mal im eigenen Umfeld zur Meinung zu stehen, statt die dann anonym im Netz loszuwerden – so kommt die Veränderung. Auch Demos, selbst angemeldete, können etwas bewegen: Andere Menschen wachen auf, Netzwerke bilden sich, Menschen werden Medien- und Regierungs-kritischer, leisten im privaten Leben mehr Widerstand. Nicht jeder teilt seine Erfolge, den Widerstand im persönlichen Umfeld direkt im Internet, davon bekommen wir einfach nichts mit.

Man kann nur das Negative sehen, aber faktisch waren noch nie so viele Menschen aufgewacht. Die würde man aber nur damit abschrecken, wenn einige Hardliner bewaffnet nach Berlin gehen. Der Widerstand ist da, blinde Wut wird uns aber nicht helfen, sondern dem System noch mehr Gründe liefern, noch härter gegen Kritiker vorzugehen und davor muss gewarnt werden.

1 comment
  1. Die Propaganda ist sehr wirkungsvoll und so gibt es nur eine Handvoll Menschen, die tatsächlich zivilen Ungehorsam leisten. Sobald man alleine Lebensmittel einkaufen möchte, spätestens dann muss man sich den von der diktatorischen Regierung vorgegebenen Maßnahmen beugen. Wenn man mehr als einmal die Todesangst in den Augen von Menschen gesehen hat, nur weil man selbst keine Maske trägt, dann überlegt man sich was man tatsächlich macht!
    Zivile Ungehorsam funktioniert nur, wenn Millionen von Menschen mitmachen!

    Fidel Castro und Che Guevara brauchten für die Revolution in Kuba 129 Mann!

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